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ASUS Xonar D2X und Auzentech Prelude 7.1
von Timm Wotka
Fazit

Nach unserem ausgiebigen Hör- und Leistungstest steht fest: Sowohl ASUS als auch Auzentech haben mit ihrer D2X bzw. Prelude 7.1 erstklassige High-End-Soundkarten im Sortiment. In Sachen Klang konnten beide Kandidaten sehr überzeugen und eignen sich daher bestens als Basis für ein teures Lautsprechersystem. Kaufentscheidungen aufgrund des Klangs können daher nur auf Basis von Feinheiten bzw. der Gewichtung von DTS-Enkodierung vs EAX 5.0 Advanced HD getroffen werden.
ASUS bietet mit dem PCI-Express-Anschluss eine Neuerung, die interessant ist, in der Praxis aber nur wenig Nutzen bringt: Weder Klang noch Leistung werden hierdurch merklich verbessert. Sinnvoll ist der PCI-Express-Anschluss aber dennoch: Aktuelle Mainboards besitzen schließlich nicht immer ausreichend viele PCI-Steckplätze, so dass man mit der D2X auf einen möglicherweise freien PCI-E-Slot ausweichen kann. Die Ausstattung beider Karten ist grundsätzlich sehr gut, die Software stimmig. ASUS kann allerdings in Sachen Zubehör einen Extrapunkt ergattern: Während hier alle erdenklichen Kabel mitgeliefert werden, schaut man beim Karton der Prelude ins Leere.


Auzentech Prelude 7.1 und ASUS Xonar D2X (Anklicken zum Vergrößern!)

Im Leistungstest zeigt sich, dass es bei Soundkarten wirklich nur auf die klanglichen Eigenschaften ankommt: Ausschlaggebend große Leistungsunterschiede zwischen den beiden Modellen (und auch im Vergleich mit Creatives X-Fi) können in der Praxis nicht nachgewiesen werden. 64 MByte X-Ram, wie ihn die Prelude 7.1 und auch einige X-Fi Modell von Creative bieten, entpuppen sich als entsprechend nutzlos.
Kritisieren darf man bei der ASUS D2X und der Auzentech Prelude 7.1 nur einen Punkt: den Preis. Hier liegen beide Modelle deutlich über Creatives X-Fi Modellen, die im subjektiven Hörtest mit D2X und Prelude 7.1 klanglich gleichauf sind. Wer Wert auf eine große Anschlussvielfalt legt, ist mit Creatives X-Fi-Sortiment ohnehin besser beraten. Hier gibt es eine Karte mit 64 MByte X-RAM und externem I/O-Anschlusspanel für weniger Geld, als die D2X bzw. Prelude 7.1.
Für Spieler interessant ist besonders die Prelude 7.1, kann die D2X doch keine EAX-Effekte über Version 2.0 ausgeben – wer nur auf EAX und 7.1 Klang aus ist, ist hier aber mit einer günstigeren X-Fi der Einstiegsklasse besser beraten.
Audiophile Enthusiasten mit teuren Lautsprechersystem dürfen hingegen gerne zur Auzentech- oder ASUS-Karte greifen: Klanglich spielen beide in der Oberliga mit, was neben unserem Klangtest nicht zuletzt auch zahlreiche Bauteile namhafter Hersteller bestätigen.


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[1] ASUS Xonar D2X und Auzentech Prelude 7.1
[2] Xonar D2X: Ausstattung und Lieferumfang
[3] Xonar D2X: Technische Details
[4] Auzentech Prelude: Ausstattung und Lieferumfang
[5] Auzentech Prelude: Technische Details
[6] Soundcheck
[7] Leistungstest: Benchmarks
[8] Fazit


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