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ASUS Xonar D2X und Auzentech Prelude 7.1
von Timm Wotka
Xonar D2X: Technische Details

Den auf der neuen Xonar D2X verbauten Chip gibt ASUS laut Label (ASUS AV200) als Eigenentwicklung aus, doch handelt es sich hierbei um umgelabelte und nochmals verbesserte Ware von der bekannten Chipschmiede C-Media. Der Grund hierfür liegt auf der Hand: Das Soundkartengeschäft ist für ASUS eher Nebensache, die komplette Eigenentwicklung eines Audiochips dürfte daher kaum in einem akzeptablen Kosten-/Nutzen-Verhältnis stehen.
Wie das Vorgängermodell kann der Chip der D2X mit einem erstklassigen Signal-Rauschabstand von 118 Dezibel aufwarten und bietet zudem 192 KHz / 24 Bit Wiedergabe (auch bei 7.1 Klang).
Auf EAX 5.0 Advanced HD, was für Spieler ein wichtiger Punkt ist, muss man wie bei fast allen Karten (derzeit einzige Ausnahme: Auzentech Prelude 7.1), die nicht von Creative selbst stammen, verzichten. Stattdessen gibt es maximal EAX 2.0.
Wirklich neu an der D2X ist, wie der Name bereits verrät, der PCI-Express-Anschluss.


Xonar D2X: Soundkarte mit PCI-Express-Anschluss (Anklicken zum Vergrößern!)

Technisch kann die D2X einiges bieten: Dolby Digital Live! und DTS Connect stehen ebenso auf der langen Ausstattungsliste wie DTS Interactive, DTS Neo:PC, Dolby Virtual Speaker und Dolby Pro Logic IIx. Damit verfügt diese Soundkarte, wie auch Creatives X-Fi, über zahlreiche Klangverbesserungs- bzw. Tuningmöglichkeiten. Der Unterschied ist lediglich, dass ASUS auf Dolby- und DTS-Technologien zurückgreift, während Creative auf eigene Technologien setzt. Die genannten Verfahren dienen unter anderem dem Encodieren von Dolby- und DTS-Signalen, dem Upmix des Klangs auf bis zu 7.1 Kanäle und der Erzeugung virtuellen Raumklangs (für Lautsprechersystem und Kopfhörer).
Und wie sieht es mit der Xonar D2X unter Windows Vista aus? Hier fehlt schließlich der "Hardware Abstraction Layer" für DirectSound und DirectSound3D - dieser wird jedoch zur Übertragung von hardwarebeschleunigtem Audiomaterial benötigt. Creative hat dieses Problem mit der für die X-Fi Serie kostenlosen Software „ALchemy“ gelöst. ASUS setzt bei seiner neuesten Soundkarte auf die „DS3D GX Engine“ in der Version 1.0. Diese soll DirectSound3D und EAX (bis Version 2.0) zurückbringen.
An der Software der D2X hat sich sowohl optisch als auch technisch im Grunde nichts geändert. Das Design gefällt, die Menüs wurden sehr übersichtlich gestaltet. Schön ist hier die Möglichkeit, die Detail-Einstellungen erst einmal eingeklappt zu lassen, um sich langsam einen Überblick verschaffen zu können.


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[1] ASUS Xonar D2X und Auzentech Prelude 7.1
[2] Xonar D2X: Ausstattung und Lieferumfang
[3] Xonar D2X: Technische Details
[4] Auzentech Prelude: Ausstattung und Lieferumfang
[5] Auzentech Prelude: Technische Details
[6] Soundcheck
[7] Leistungstest: Benchmarks
[8] Fazit


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