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SteelSeries Ikari Gaming-Mäuse
von Timm Wotka
Praxistest: Spiele, Office, Bildbearbeitung

Wie bereits im vorherigen Abschnitt beschrieben, hat SteelSeries mit der Ikari eine aus ergonomischer Sicht erstklassige Maus auf den Markt gebracht. Gerade weil es mittlerweile ein riesiges Angebot auf dem Markt für Gaming-Mäuse gibt, sind neue Formgebungen, die sich von der Masse abheben, interessant. Auch lange Spielesitzungen oder Arbeitseinsätze übersteht man mit der Ikari ohne Probleme. Negativ fällt lediglich die bereits erwähnte und bei beiden Mäusen so gut wie nicht vorhandene Antirutschbeschichtung auf. Zwar müssen die Tasten einer Maus nicht aus Gummi sein, etwas mehr Halt sollten diese aber dennoch bieten – schließlich sind feuchte Hände bei heißen Gefechten keine Seltenheit.
Zum Spielen taugt vor allem die Laser-Ausgabe der beiden Mäuse. Der Sensor ist präzise und schnell und kann definitiv mit denen aus anderen Top-Modellen wie Logitech G9 oder Razer Lachesis mithalten. Die maximale Auflösung von 3200dpi wird man in der Praxis nur selten wählen, zu schnell bewegt sich der Zeiger hier übers Feld. Auch für Bildbearbeitung taugt der Laser-Sensor: Präzision darf man hier ebenfalls groß schreiben.
Ebenfalls solide arbeitet der 1600dpi starke optische Sensor, kommt aber natürlich keinesfalls an einen Laser-Sensor und schon gar nicht an einen mit 3200dpi heran. Entsprechend kostet diese Ausgabe der Maus auch gut 15 Euro weniger. Unserer Auffassung nach ein zu geringer Preisunterschied, als dass sich die Investition im Vergleich zur Laser-Version wirklich lohnen würde. Zwar leistet sich auch die optische Ikari – gemessen an vergleichbaren optischen Mäusen - in Sachen Präzision keine Patzer und darf definitiv als spieletauglich bezeichnet werden. In der Praxis taugt sie aber eher für Gelegenheitsspieler bzw. solche, die auf einen sehr schnellen Sensor verzichten können. Auch für die Bildbearbeitung oder vergleichbare Aufgaben greift man besser zur Laser-Ikari. Für den Office-Einsatz ist diese allerdings etwas überdimensioniert. Hier fühlt sich wiederum die optische Ausgabe des Nagers wohler.
Die Laser-Maus ist daher Pflicht, wenn man sich eine reine Spieler-Maus wünscht. Zur optischen Variante darf man greifen, wenn eher ruhige Spiele über den Bildschirm laufen und man sich nicht daran stört, dass man für nur 15 Euro mehr schon ein High-End Maus mit Laser-Sensor erhalten hätte.


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[1] SteelSeries Ikari Gaming-Mäuse
[2] Ikari mit Laser-Sensor
[3] Ikari mit optischem Sensor
[4] Die Software
[5] Praxistest: Ergonomie und Funktion
[6] Praxistest: Spiele, Office, Bildbearbeitung
[7] Fazit


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