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SteelSeries Ikari Gaming-Mäuse
von Timm Wotka
Praxistest: Ergonomie und Funktion

Hinsichtlich ihrer Formgebung hebt sich die Ikari deutlich sichtbar von gängigen Spieler-Mäusen ab. Die Maus ist verhältnismäßig lang gestreckt, der eigentliche Mauskörper ist relativ schmal und flach geraten. Weit ausladend sind jedoch die links und rechts angebrachten Aussparungen bzw. Anhebungen, die eine ergonomische Mausführung möglich machen sollen. Linksseitig können wir unseren Daumen in einer kleinen Bucht entspannen, auf der rechten Seite gibt es Platz für Ringfinger und kleinen Finger.
Während Mäuse meistens eher nach links geschwungen sind, hat SteelSeries die Ikari genau in die andere Richtung ausgerichtet. Damit wird erreicht, dass das Handgelenk sehr gerade gestellt ist bzw. sogar etwas nach rechts „gebogen“ wird. Anfangs eine etwas ungewöhnliche Position, ist die menschliche Hand doch eher linksseitig, also zum Daumen hin, geneigt. Nach kurzer Eingewöhnungszeit fällt diese Tatsache aber kaum mehr auf.
Die beiden Seitentasten sind sehr gut erreichbar. Angenehm fällt der von SteelSeries für das Mausrad ausgewählte Druckwiderstand auf: Dieser ist sehr leicht, weshalb sich das Mausrad der Ikari bestens zum Spiele-Einsatz eignet. Auch das Scrollen geht präzise und flott von der Hand. Gut ist auch die geringe Höhe des Rades, kann man es so in hitzigen Gefechten doch deutlich besser erreichen als ein zu hoch eingelassenes Mausrad. Leicht erreichen lässt sich die dahinter platzierte Taste zum Wechsel zwischen den vorher eingestellten Profilen.
Die beiden Haupttasten enttäuschen hingegen. Bei der optischen Ausgabe der Ikari wurde gänzlich auf eine Antirutschbeschichtung verzichtet, was für eine Gaming-Maus inakzeptabel ist. Etwas besser kommt die teurere Laser-Variante weg, wurde hier doch auf eine etwas rauere Oberflächenstruktur gesetzt. Negativ fällt bei beiden Ikari-Modellen allerdings die Qualität der beiden Haupttasten auf: Die Klickgeräusche sind übermäßig laut, was vor allem bei ruhigen Arbeiten, wie beispielsweise dem Surfen im Internet, als sehr störend empfunden werden kann. Schwammig ist zudem der Tastenwiderstand. Die linke Taste der optischen Ausgabe schleift gar ein bisschen am umliegenden Material. Etwas knackiger sind die Tasten der Laser-Ausgabe.
Die von SteelSeries angebrachten Mausfüße bewegen sich auf durchschnittlichem Niveau und kommen hinsichtlich Schnelligkeit und Gleitwiderstand nicht ganz an die Konkurrenz von Logitech bzw. Razer heran.
Insgesamt punktet die Ikari also in Sachen Ergonomie und Design, lediglich mit einem knappen ausreichend zu bewerten ist allerdings die Qualität der beiden Haupttasten.


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[1] SteelSeries Ikari Gaming-Mäuse
[2] Ikari mit Laser-Sensor
[3] Ikari mit optischem Sensor
[4] Die Software
[5] Praxistest: Ergonomie und Funktion
[6] Praxistest: Spiele, Office, Bildbearbeitung
[7] Fazit


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