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Razer Destructor & Compad UT3-Mauspads
von Timm Wotka
Razer Destructor Mauspad

Als einer der bekanntesten Hersteller von High-End Spielermäusen liegt es nahe, dass sich Razer auch den hierzu passenden Mauspads widmet. Mit dem Destructor hat man ein eben solches im Programm – zum stolzen Preis von rund 33 Euro.


Razer Destructor Mauspad (Anklicken zum Vergrößern!)

Wie alle Produkte aus dem Hause Razer hat auch dieses Mauspad einen starken Auftritt: geliefert wird das Destructor in einer massiven Schutzverpackung, die zwar für ein Mauspad eigentlich überdimensioniert ist, dafür aber einen sehr positiven ersten Eindruck hinterlässt: besser als mit über 1,5 Zentimeter dickem Schaumstoff könnte man ein Mauspad wohl kaum schützen.


Sicher verpackt: Destructor mit Transporttasche (Anklicken zum Vergrößern!)

Mit 350x280x2,3 Millimetern gehört das Destructor zu den größeren Mauspads und bietet unseren Testmäusen ausreichend Auslauffläche. Zudem ist das Pad mit 2,3 Millimetern angenehm flach geraten, so dass das Handgelenk nicht abgeknickt wird. Bei der Form hat sich Razer etwas Neues einfallen lassen, weicht also von der üblichen, meist gänzlich rechteckigen Form ab, indem markant geformte Ränder ins Spiel gebracht werden. Oben rechts ziert ein dezentes Razer-Logo das Destructor-Pad, unten links ist der Name Destructor zu lesen – ebenfalls auf sehr dezente Weise in die Oberfläche eingearbeitet. Letztere macht optisch einiges her, wurde sie doch in einem schick glänzenden Anthrazit gestaltet. Der Auftritt dieses Mauspads ist entsprechend edel und passt perfekt zur schicken Razer-Maus Lachesis.
Die Oberflächenstruktur ist fein strukturiert, aber dennoch griffig. Für besten Halt sorgt schließlich die komplett gummierte Unterseite des Destructor-Mauspads. Damit sitzt es selbst bei schnellsten Bewegungen felsenfest auf unserem Schreibtisch.


Razer Destructor: Oberflächenstruktur (Anklicken zum Vergrößern!)

Für den Praxistest greifen wir auf die neuesten High-End Laser-Mäuse Razer Lachesis, Logitech G9 und Raptor Gaming M3 Platinum zurück – für eben solche ist dieses Mauspad gedacht und soll „die Leistung optimieren“.


Die Unterseite (Anklicken zum Vergrößern!)

Am Sensor einer Maus kann ein Mauspad natürlich nichts ändern, das Testergebnis fiel insgesamt dennoch sehr gut aus: Die Oberfläche des Destructor-Pads bietet dank ihrer feinen Struktur und des verwendeten Materials äußerst gute Gleiteigenschaften. Entsprechend wenig Krafteinsatz ist nötig, um die Mäuse flink über das Pad zu steuern. Ein leichtes Anschubsen der ruhenden Maus bestätigt dies: der Nager rutscht problemlos mehrere Zentimeter und kommt nur langsam zum Stehen. Entsprechend angenehm spielt sich das Destructor-Pad, das für High- wie Low-Sense-Spieler gleichermaßen interessant ist. Besonders hervorzuheben ist auch die mit diesem Mauspad erreichte Präzision: selbst die Erkennung kleinster Mausbewegungen, wie sie beispielsweise bei der Bildbearbeitung vorkommen, wird vom Destructor ermöglicht. Die Abnutzungserscheinungen waren während unserer mehrwöchigen intensiven Testphase sehr gering, so dass man auch bei täglich mehrstündiger Nutzung definitiv ein halbes Jahr mit dem Destructor Pad auskommen dürfe - je nach Nutzungsintensität und Ansprüchen auch deutlich länger.


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