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Praxistest: TFT-Reiniger
von Timm Wotka
Fazit

Das Testergebnis ist eindeutig: Wer sein TFT richtig sauber bekommen möchte, muss zuerst einmal zum Microfasertuch greifen. Bei anderen Tüchern läuft man Gefahr, die empfindliche Oberfläche der Flachbildschirme zu zerkratzen. Zur Beseitigung von einfachem Staub eignen sich diese feinfasrigen Tücher auch ohne zusätzliches Reinigungsmittel bestens. Ein kurzes Drüberwischen beseitigt den Staub, der sich im Alltag schnell auf der Oberfläche ansammelt.
Hat man es mit stärkeren Verschmutzungen wie fettigen Fingerabdrücken oder Getränkespritzern zu tun, so reicht einfaches Wasser nicht mehr aus. Im Test konnten wir hiermit zwar den gröbsten Schmutz entfernen, dafür blieben unschöne Streifen bzw. teils noch stark verschmierte Oberflächen zurück. Abhilfe schaffen hier nur zwei Produkte: Spezial-Reiniger bzw. Glasreiniger. Letzterer ist sehr günstig zu bekommen und dürfte in den meisten Haushalten vorzufinden sein. Zwar vertrug sich der verwendete Reiniger Marke Zekol (Aldi Süd) mit allen unseren Test-TFTs gut, doch kann es hier je nach Modell durchaus zu unschönen Überraschungen kommen: Glasreiniger enthält meist Alkohol und andere eher aggressive Zusatzstoffe, was die TFT-Beschichtung übel nehmen könnte.
Auf Nummer sicher geht man hingegen mit den Spezial-Reinigern von Ronol, die ohne Alkohol auskommen, von zahlreichen Herstellern für den Gebrauch freigegeben sind und außerdem ein TÜV-Zertifikat besitzen.


Haben sich bewährt: Reiniger der Marke Ronol

Eine 100%-Garantie für jedes im Handel erhältliche TFT gibt es zwar auch hier nicht, doch wird dieser Spezial-Reiniger in der Praxis kaum Probleme machen: TFT-Beschichtungen ähneln sich sehr, so dass man den gut geglückten Einzelfall bei einem ohnehin schonenden Reiniger durchaus verallgemeinern darf. Die Testergebnisse stimmen dann auch bei allen drei unterschiedlichen Formen der Ronol-Reiniger. Meist reicht einmaliges Wischen, um selbst starke Verschmutzungen rückstandslos zu beseitigen.
Am besten gefallen hat uns insgesamt das Sortiment Duo-Clean für 11,98 Euro. Hier muss man zwar etwas tiefer in die Tasche greifen, dafür gibt es ein großes Reinigungstuch gleich mit dazu und der Reiniger kann dank Sprühflasche selbst dosiert werden. Wer die Ronol-Reiniger erst einmal ausprobieren möchte, findet bei TFT-Reiniger.de mit Navi-Clean bzw. den einzeln verpackten Tüchern (0,75 Euro) auch deutlich preiswertere Angebote.


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[1] Praxistest: TFT-Reiniger
[2] Die Ausgangslage
[3] Pflegeprodukte von Ronol
[4] Die Konkurrenz: übliche Haushaltsmittel
[5] Die Testgeräte
[6] Praxistest Ronol Pflegemittel
[7] Praxistest Haushaltsmittel
[8] Fazit


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