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Raptor Gaming M3 Platinum
von Timm Wotka
Praxistest: Spiele, Office, Bildbearbeitung

Die M3 Platinum ist im Vergleich zur Lachesis bzw. G9 ein ganzes Stück größer geraten. Menschen mit eher kleinen Händen dürften sich bei der Bedienung möglicherweise nicht gänzlich wohl fühlen, passen doch eher größere Hände in die vorgefertigten Ausbuchtungen. Je nach Einsatzgebiet und bevorzugter Auflösung empfiehlt es sich durchaus, die beigelegte Handballenauflage zu nutzen. Beim Spielen sollte man dann jedoch eine sehr hohe Auflösung wählen, damit man nicht auf schwungvolle Bewegungen angewiesen ist und damit nicht ständig gegen einen relativ hohen Gleitwiderstand ankämpfen muss.

Die von Raptor Gaming verwendeten Teflon-Mausfüße überzeugen insgesamt: Auf allen Oberflächen fühlt sich der Nager wohl und bewegt sich ziemlich flott über das Mauspad.
Leistungsstark ist auch der verwendete Laser-Sensor. Mit 3200dpi kommt man zwar nicht an die Auflösung von Razers Lachesis heran, kann aber dennoch im High-End-Segment mitspielen. Die Wahl der Auflösung ist im Spiel Geschmackssache, entsprechend kommt es besonders auch auf die Präzision des Sensors an. Diese ist bei der M3 Platinum in allen Auflösungen und Spiele-Szenarien gewährleistet. Schnelle Bewegungen bringen die Maus ebenso wenig aus der Ruhe wie knifflige Feinarbeit bei der Bildbearbeitung. Auch das schnelle Umsetzen der Maus im Spiel führt nicht zu Aussetzern, wie sie bei manchen Modellen vorkommen können.
Hinsichtlich der Präzision hat die G9 im Test jedoch einen kleinen Vorsprung, besonders wenn es um die Königsdisziplin Feinarbeit bei der Bildbearbeitung geht – Lachesis und M3 Platinum liegen hingegen etwa gleich auf. Bei maximaler Auflösung ist ein Unterschied zu Razers Lachesis in Sachen Geschwindigkeit spürbar: High-Sense-Enthusiasten müssen daher zur Konkurrenz von Razer greifen, wenn es unbedingt 4000dpi sein müssen. Für den Spiele-Einsatz ist der Nager aber ebenso gut geeignet wie für Office- und andere PC-Tätigkeiten. Im Test hatte der Sensor mit keinem unserer Mauspads Probleme: Glas, Plastik, Stoff und auch eine Tischplatte aus Holz können der M3 Platinum folglich als Laufstall dienen.
Nützlich ist schließlich auch die Möglichkeit, das Mauskabel in seiner Position zu verstellen, wobei ein stark links- oder rechtsseitig ausgeführtes Kabel erstmal gewöhnungsbedürftig ist.


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[1] Raptor Gaming M3 Platinum
[2] Ausstattung und Lieferumfang
[3] Software
[4] Praxistest: Ergonomie und Funktion
[5] Praxistest: Spiele, Office, Bildbearbeitung
[6] Fazit


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