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ZockerShirts 5.1 Interceptor Headset
von Timm Wotka
Ausstattung

Wie bei vielen „echten“ 5.1 Headsets üblich, wird auch das ZockerShirts 5.1 Interceptor nicht direkt mit dem PC verbunden, sondern mittels einer kleinen Box angeschlossen.


Verstärkerbox: Frontansicht (Anklicken zum Vergrößern!)

Dieses Verfahren ist relativ umständlich, weshalb sich dieser Kopfhörer eher für den dauerhaften Einsatz an einem PC eignet. Ein häufiges Transportieren zu LAN-Partys macht aufgrund des umfangreichen Zubehörs (Netzteil benötigt) nicht nur den Rucksack schwer, sondern ist im Vergleich zu einem einfachen Kopfhörer mit Miniklinke bzw. USB sehr zeitaufwändig. Die Rückseite der Box zeigt Anschlüsse für drei separate Kanäle: Rear, Front und Bass/Center – letztere wurden zusammengelegt.


Verstärkerbox: Rückansicht (Anklicken zum Vergrößern!)

Die Box muss außerdem per Netzteil mit Strom versorgt werden. Die Vorderseite ist unspektakulär gestaltet und erinnert zwecks rustikalen Power-Buttons inkl. Betriebs-LED eher an die Rückseite eines Elektrogerätes als dass sie eine schicke, für den Schreibtisch taugliche Vorderseite darstellt. Daneben finden sich zwei Kopfhörer-Anschlüsse. Letztere sind eine weitere Besonderheit dieses Raptor Gaming Headsets: Statt Miniklinke bekommt man eine Art Midi-Anschluss, was für ein Gaming-Headset keinesfalls praxistauglich ist.


Kopfhöreranschluss: vergoldet (Anklicken zum Vergrößern!)

Der Weg muss immer über die Verstärkerbox gehen, ein Anschluss an Stereoanlage, DVD-Player etc. ist so zwar mittels der beigelegten Adapter (Cinch) möglich, aber umständlich.
Enorm umständlich ist schließlich der Anschluss des Mikrofons. Dieses wird wie üblich per Miniklinke eingesteckt, doch gibt es hierfür keinen Anschluss an der Box selbst, so dass die Verbindung direkt mit dem PC geschehen muss. Da Kopfhörer- und Mikrofonstecker dicht nebeneinander liegen, muss hierfür extra ein Verlängerungskabel zum Einsatz kommen. Dies ist zwar im Lieferumfang enthalten, macht Transport und Aufbau aber unnötig kompliziert und aufwändig.
Positiv fällt schließlich die Tatsache auf, dass die Verstärkerbox nicht nur über drei Audioeingänge, sondern auch drei Ausgänge verfügt. Ein bestehendes 5.1 Lautsprechersystem kann auf diese Weise weiterhin mit der Soundkarte verbunden werden, indem das Signal durch die Box durchgeleitet wird.


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