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ZockerShirts 5.1 Interceptor Headset
von Timm Wotka
Lieferumfang

In den Karton hat Raptor Gaming neben dem Headset selbst einen großen Satz Anschlusskabel, eine Verstärkerbox inklusive Netzteil und eine Tragetasche gepackt. Eine handliche Bedienungsanleitung erklärt kurz mit einigen Grafiken die Anschlussvarianten an PC, DVD-Player etc. Für unerfahrene Nutzer ist die bebilderte Anleitung sehr nützlich, da die zahlreichen Kabel für entsprechendes Durcheinander sorgen.


Lieferumfang (Anklicken zum Vergrößern!)

Das Headset selbst macht äußerlich einen passablen Eindruck. So geht die Verarbeitung weitgehend in Ordnung. Das vor allem für die Ohrmuscheln verwendete Plastik wurde gut verarbeitet und wirkt optisch hochwertig.


Ohrmuschel: Außenansicht (Anklicken zum Vergrößern!)

Allerdings ist es beim genauen Hinsehen sehr anfällig gegenüber Kratzern, was auf der schwarzen Oberfläche unschön aussieht. Linke und rechte Hörseite sind farblich gut sichtbar markiert, die rechte Seite ziert außerdem noch das „Zocker-Shirts“-Logo.
Beim Bügel setzt Raptor Gaming auf eine selbsteinstellbare Konstruktion: Ein großer Außenbügel sorgt für Stabilität, ein innerer, bestens gepolsterter Riemen justiert den Kopfhörer schnell und angenehm fest auf dem Kopf – ein großer Vorteil gegenüber solchen Headsets, bei denen die Größe manuell eingestellt werden muss, denn schließlich spart der hier eingesetzte Mechanismus Zeit.


Gut gepolstert: Der Bügel (Anklicken zum Vergrößern!)

Sowohl der auf dem Kopf aufliegende Teil des inneren Bügels als auch die Ohrkissen sind mit 1,5 bis 2 Zentimeter dickem Schaumstoff, der mit weichem Stoff überzogen wurde, gut gepolstert.


Gut gepolstert: Ohrmuscheln (Anklicken zum Vergrößern!)

Auf der linken Seite des Interceptors wurde ein Mikrofon angebracht. Bei Nichtbenutzung kann dieses nach oben geklappt und in einer kleinen Halterung fixiert werden, so dass es wirklich aus dem Weg ist – andere Kopfhörer bieten hier oft nur die Möglichkeit das Mikrofon wegzuklappen, was dann unter Umständen zum langsamen Absinken desselben führt.


Weggepackt: Das Mikrofon (Anklicken zum Vergrößern!)

Zum Komfort trägt schließlich auch das einseitig (links) befestigte Kabel bei.
Gesteuert wird das Headset mittels einer gut ausgestatteten Kabelfernbedienung: Front-, Rear- und Center-Lautsprecher können in der Lautstärke separat verstellt werden. Dazu kommt ein Regler für den Tieftonbereich.


Die Kabelfernbedienung (Anklicken zum Vergrößern!)

Was fehlt ist allerdings ein Rädchen für die Gesamtlautstärke, was die Handhabung etwas umständlich macht: Zur Anpassung der Lautstärke müssen stets drei Rädchen bedient werden. Wünschenswert wäre deshalb die Möglichkeit, eine Voreinstellung für die Gesamtlautstärke zu treffen und die einzelnen Membranen unabhängig hiervon nochmals anpassen zu können. Auf der gegenüberliegenden Seite der Lautstärkeregler findet sich noch ein Schalter für das Ein-/Ausstellen des Mikrofons. Insgesamt sind die Einstellmöglichkeiten in Sachen Klang zwar relativ umfangreich, überzeugen aber dennoch nur zum Teil: Es fehlt die erwähnte Gesamtlautstärkeregelung sowie zumindest eine Einstellmöglichkeit für den Hochtonbereich.


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