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ELSA Gladiac FX 935XT vs. Albatron FX5700U3
Die mittlerweile zum Teil über 500 Euro kostenden Top-Grafikkarten heimsen die größte Medienpräsenz ein - nicht
zu Unrecht, schließlich sind sie die Aushängeschilder der Chip-Entwickler und Kartenhersteller. Den großen Umsatz
aber machen die Unternehmen mit günstigeren Grafikkarten. Das meiste wird dabei im sogenannten ''Mainstream-Bereich''
verkauft, was PC-Freaks und Vielspieler naserümpfend als ''Low-End'' einstufen. Für viele Anwender interessanter ist
dagegen das von den Herstellern ''High-End'' genannte Preissegment zwischen 150 und 250 Euro. Die zwei vorliegenden
und hier getesteten Grafikkarten fallen genau in diesen Bereich. Beide weisen dabei gewisse Besonderkeiten auf.
Zum Einen ist da der Wiedereinstieg der Marke ELSA in den Grafikkartenmarkt zu nennen. Die vor kurzem neu
gegründete ELSA Technolgy GmbH geht nach den finanziellen Debakeln von ELSA AG und Neue ELSA GmbH als europäische
Vertretung der von Konkursen unbehelligt gebliebenen, weil eigenständigen ELSA Technology Taiwan an den
Start. Eines der ersten Produkte hierzulande wird die Gladiac FX 935XT auf Basis der bekannten nVidia GeForce FX5900
XT sein.
Zum Anderen ist die FX5700U3 von Albatron keine der herkömmlichen und bereits getesteten GeForce FX5700 Ultra Modelle,
sondern ist mit einem besonderen, auch beleuchteten Kühler und schon mit dem neueren GDDR3 SDRAM Speicher ausgestattet. Dieser entwickelt aufgrund niedrigerer
Stromaufnahme weniger Wärme als herkömmliches und bisher gängiges DDR1 SDRAM. Albatron hat deshalb - wie
andere Hersteller auch - im Vergleich zu den normalen FX5700 Ultra den Speichertakt der FX5700U3 etwas erhöht.
Statt 450 MHz liegt dieser nun bei 475 MHz.
Hier nochmal die Übersicht über die letzten GeForce FX Varianten von nVidia bzw. deren Board-Partner:
* Der Grafikspeicher wird real mit dieser Taktfrequenz angesprochen. Durch die Double Data Rate (DDR) Technologie verdoppelt sich aber praktisch der Datendurchsatz, so dass man oft von der doppelten Taktfrequenz als dem ("effektiven") Speichertakt spricht (z.B. von 850 statt 425 MHz bei einer GeForce FX5900).
Die ELSA Gladiac FX 935XT und die Albatron FX5700U3 wurden mit den folgenden Grafikkarten verglichen:
Außerdem ist in den Benchmarks zu Vergleichszwecken auch eine GeForce FX5700 Non-Ultra aufgeführt, die durch Heruntertakten der MSI FX5700U-TD128 simuliert wurde.
Test-Setup
Die Tests wurden auf folgendem System durchgeführt:
Getestet wurde unter Microsoft Windows XP Professionell mit den ATI Catalyst 4.4 und den nVidia ForceWare 56.72 Grafiktreibern.
Die vertikale Bildsynchronisation (VSync) war bei allen Tests ausgeschaltet.
Als Benchmarks kamen Quake 3 (auf Wunsch unserer Leser), X² - The Threat, Tomb Raider: Angel of Darkness und Unreal Tournament 2004 zum Einsatz.
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