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ELSA Gladiac FX 935XT vs. Albatron FX5700U3
von Frank Schräer 09.06.2004

Die mittlerweile zum Teil über 500 Euro kostenden Top-Grafikkarten heimsen die größte Medienpräsenz ein - nicht zu Unrecht, schließlich sind sie die Aushängeschilder der Chip-Entwickler und Kartenhersteller. Den großen Umsatz aber machen die Unternehmen mit günstigeren Grafikkarten. Das meiste wird dabei im sogenannten ''Mainstream-Bereich'' verkauft, was PC-Freaks und Vielspieler naserümpfend als ''Low-End'' einstufen. Für viele Anwender interessanter ist dagegen das von den Herstellern ''High-End'' genannte Preissegment zwischen 150 und 250 Euro. Die zwei vorliegenden und hier getesteten Grafikkarten fallen genau in diesen Bereich. Beide weisen dabei gewisse Besonderkeiten auf.

Zum Einen ist da der Wiedereinstieg der Marke ELSA in den Grafikkartenmarkt zu nennen. Die vor kurzem neu gegründete ELSA Technolgy GmbH geht nach den finanziellen Debakeln von ELSA AG und Neue ELSA GmbH als europäische Vertretung der von Konkursen unbehelligt gebliebenen, weil eigenständigen ELSA Technology Taiwan an den Start. Eines der ersten Produkte hierzulande wird die Gladiac FX 935XT auf Basis der bekannten nVidia GeForce FX5900 XT sein.

Zum Anderen ist die FX5700U3 von Albatron keine der herkömmlichen und bereits getesteten GeForce FX5700 Ultra Modelle, sondern ist mit einem besonderen, auch beleuchteten Kühler und schon mit dem neueren GDDR3 SDRAM Speicher ausgestattet. Dieser entwickelt aufgrund niedrigerer Stromaufnahme weniger Wärme als herkömmliches und bisher gängiges DDR1 SDRAM. Albatron hat deshalb - wie andere Hersteller auch - im Vergleich zu den normalen FX5700 Ultra den Speichertakt der FX5700U3 etwas erhöht. Statt 450 MHz liegt dieser nun bei 475 MHz.

Hier nochmal die Übersicht über die letzten GeForce FX Varianten von nVidia bzw. deren Board-Partner:

Grafikkarte Codename
Grafikchip
Pipeline-
Architektur
Grafikchip Speicher * Schnitt-
stelle
GeForce FX5950 Ultra NV38 4 x 2 475 MHz 475 MHz 256bit
GeForce FX5900 Ultra NV35 4 x 2 450 MHz 425 MHz 256bit
GeForce FX5900 NV35 4 x 2 400 MHz 425 MHz 256bit
GeForce FX5900 XT NV35 4 x 2 390 MHz 340 MHz 256bit
GeForce FX5700 Ultra GDDR3 NV36 2 x 2 475 MHz 475 MHz 128bit
GeForce FX5700 Ultra NV36 2 x 2 475 MHz 450 MHz 128bit
GeForce FX5700 NV36 2 x 2 425 MHz 275 MHz 128bit
GeForce FX5700 LE NV36 2 x 2 250 MHz 200 MHz 128bit
GeForce FX5600 Ultra Rev.1
GeForce FX5600 Ultra Rev.2
NV31 2 x 2 350 bzw.
400 MHz
350 bzw.
400 MHz
128bit
GeForce FX5600 NV31 2 x 2 325 MHz 275 MHz 128bit
GeForce FX5500 NV34 2 x 2 270 MHz 200 MHz 64 oder
128bit
GeForce FX5200 Ultra NV34 2 x 2 325 MHz 325 MHz 128bit
GeForce FX5200 NV34 2 x 2 250 MHz 200 MHz 64 oder
128bit
* Der Grafikspeicher wird real mit dieser Taktfrequenz angesprochen. Durch die Double Data Rate (DDR) Technologie verdoppelt sich aber praktisch der Datendurchsatz, so dass man oft von der doppelten Taktfrequenz als dem ("effektiven") Speichertakt spricht (z.B. von 850 statt 425 MHz bei einer GeForce FX5900).

Die ELSA Gladiac FX 935XT und die Albatron FX5700U3 wurden mit den folgenden Grafikkarten verglichen:
- nVidia GeForce FX5950 Ultra
- MSI FX5900U-VTD256 (GeForce FX5900 Ultra)
- Point of View GeForce FX5900 XT
- MSI FX5700U-TD128 (GeForce FX5700 Ultra)
- MSI GeForce4 Ti4600
- Albatron GeForce4 Ti4200P 128MB
- ASUS Radeon 9800 XT (256MB)
- ATI Radeon 9800 Pro 128MB
- ASUS Radeon 9600 XT
- ATI Radeon 8500 128MB

Außerdem ist in den Benchmarks zu Vergleichszwecken auch eine GeForce FX5700 Non-Ultra aufgeführt, die durch Heruntertakten der MSI FX5700U-TD128 simuliert wurde.

Test-Setup
Die Tests wurden auf folgendem System durchgeführt:
-Intel Pentium 4 3.2 GHz auf ASUS P4C800-E (875P Chipsatz) mit 512MB takeMS DDR400 SDRAM

Getestet wurde unter Microsoft Windows XP Professionell mit den ATI Catalyst 4.4 und den nVidia ForceWare 56.72 Grafiktreibern.
Die vertikale Bildsynchronisation (VSync) war bei allen Tests ausgeschaltet.
Als Benchmarks kamen Quake 3 (auf Wunsch unserer Leser), X² - The Threat, Tomb Raider: Angel of Darkness und Unreal Tournament 2004 zum Einsatz.


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