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VGA-Skalierung mit Intel Core i7 und Core 2

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Zehn Pentium 4 Kühler im Vergleich
von Uwe Piefke
Verax P16Cu

Hersteller: Verax
Anbieter: z.B. PC-Cooling
Preis: ab ca. 90 Euro

Einer der wohl optisch ansprechendsten und mit Abstand teuersten Aluminium-/Kupfer-Kühler ist nach wie vor die progressiv ausgelegte, thermogeregelte Verax P16Cu Kühler-Lüfter-Combo. Wir waren guter Dinge, dass dieser "ab" 2,8 GHz freigegebene Kühler die übertaktete Testplattform meistern konnte. Nach rund elf Minuten kam aber auch hier unter Last das aus. Schade, das wäre schon eine kleine Sensation gewesen.

Chicer, nicht wirklich leiser, graublauer Verax Cair dB Lüfter

Sehr gut ansprechende Thermosteuerung des Lüftersensor

Verax bemüht sich werbetechnisch sehr stark um die Herausstellung seines vermeintlich sehr leisen CPU und Netzteillüfter. Mittlerweile wurden neben Fortron Source Netzteilen auch das Lian Li Aluminiumgehäuse einer Verax-Kur unterzogen. Hierzu findet der interessierte Anwender umfängliche Beschreibungen auf der Verax Homepage. Das Leben wird Verax allerdings nicht gerade einfach gemacht. Mittlerweile drängen Produkte in den Markt, welche identische Kühlkörper-Layouts aufweisen, gepaart mit leisen, bekannten Lüftern und das zu Preisen, die Verax schmerzen müssen. Insofern ist es auch nicht verwunderlich, dass der schwäbische Hersteller einen immensen Marketingaufwand betreibt. Fachinstitute, Presse und Co. und natürlich auch wir berichten über Auszeichnungen und Preise. Irgendwie ist mir das chice Kerlchen ans Herz gewachsen, aber andererseits ärgere ich mich auch über diesen.
Grund hierfür ist der hervorragend ansprechende, thermogeregelte Verax Cair dB Lüfter mit seinem im Lüfter integrierten Thermosensor. Wie wir bereits im letzten Verax AMD Kühlertest berichteten, entwickelt der Lüfter in Verbindung mit entsprechender Last und ansteigender Lüfterdrehzahl ein metallisch klingendes Hochfrequenz-Schwingen, ähnlich dessen von hochdrehenden Festplatten. Leider wurde auch diesmal dieses nervige Nebengeräusch festgestellt. Vielleicht liegt es ja auch an meinen Ohren... aber wohl eher nicht. Letztendlich ist der Verax P16Cu bei entsprechender Belastung aber auch übergreifend betrachtet nicht gerade einer der leisesten Kandidaten. Was leise beginnt, steigert sich je nach Belastung sukzessive.

Top-Verarbeitung mit aufgesetzter Kupferbodenplatte...

... nach einem speziellen Verfahren

Ansonsten gibt es wenig auszusetzen... bis auf den sehr hohen Preis! Die Freigabe kann für Standard-getaktete Systeme absolut als zutreffend bezeichnet werden und bietet noch ausreichend Luft nach oben. Immerhin war der Verax der Absturz-Kandidat, der am längsten das übertaktete System stabil in Betrieb hielt.

Fanghaken-Mechanismus mit guter Montage

Die Demontage erfordert aber kräftige Finger

Die Montage des P16Cu war die einfachste und beste im Testfeld, auch wenn die Arretierhaken etwas Nachdruck benötigen. Bei der Demontage sind allerdings etwas kräftigere Fingerchen gefordert, um die Arretierung wieder zu lösen. Letztendlich stellte dies aber kein Problem dar.

Fazit Verax P16Cu

Bei Klasse-Verarbeitung und -Design ist der Verax P16Cu leider überteuert und nicht gar so leise wie vielfach gepriesen. Angesichts der recht hohen erreichbaren Drehzahl von gut 3500 Upm darf dieser wiederum allerdings im direkten Vergleich mit Lüftern gleichen Formats als leisester Kandidat gelten. Der Verax hat es mit Sicherheit an Hand seines Preises nicht gerade einfach, entsprechenden Absatz zu finden. Letztendlich scheint das Marketing-Konzept jedoch aufzugehen und dem Absatz der Verax Produkte nicht im Wege stehen.


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