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Pentium 4 2400 vs. Athlon XP 2100+
von Thomas Kallwass
Cinebench 2000, Science Mark

Cinebench 2000

Cinebench 2000 baut auf dem professionellen Renderprogramm Cinema 4D XL auf. Wir haben alle drei Tests durchgeführt. Der Raytracing-Benchmark fordert vor allem die FPU des Prozessors. Dieser muss eine Szene rendern, die stark von Anti-Aliasing, Schatten, Transparenzen und Spiegelungen Gebrauch macht. Die beiden Shadingtests werden noch von weiteren Systemkomponenten wie z.B. dem Speicher beeinflußt. Der OpenGL-Test beansprucht vor allem die eingesetzte Grafikkarte, profitiert jedoch auch von einer hohen Speicherbandbreite.

Cinebench 2000

256MB RAM, GeForce3 Ti500, Windows 2000
Raytracing
Athlon XP 2100+
P4 2400 (512KB)
Athlon XP 2000+
Athlon XP 1900+
Athlon XP 1800+
Athlon XP 1700+
Athlon XP 1600+
P4 2000 (256KB)
P4 1800 (256KB)
P4 1600 (256KB)
24.1
23.6
23.2
22.3
21.4
20.5
19.6
19.1
17.2
15.4
Shading (Software)
P4 2400 (512KB)
Athlon XP 2100+
Athlon XP 2000+
Athlon XP 1900+
P4 2000 (256KB)
Athlon XP 1800+
Athlon XP 1700+
Athlon XP 1600+
P4 1800 (256KB)
P4 1600 (256KB)
19.5
17.6
17.1
16.5
16.1
16.0
15.5
14.9
14.7
13.3
Shading (OpenGL)
Athlon XP 2100+
P4 2400 (512KB)
Athlon XP 2000+
Athlon XP 1900+
Athlon XP 1800+
Athlon XP 1700+
Athlon XP 1600+
P4 2000 (256KB)
P4 1800 (256KB)
P4 1600 (256KB)
31.1
30.5
30.4
29.6
28.6
27.5
26.6
25.3
23.2
21.0

Während sich der Pentium 4 beim Raytracen noch die Zähne am Gegenspieler ausbeißt, kommt sein hoher Takt beim Softwareshading zur Geltung. Mit 10,8% ist der Vorsprung zwar nicht überragend, er kann jedoch den Unterschied zwischen ruckelfreier und nicht ruckelfreier Darstellung bedeuten.
Interessanterweise fällt der Pentium 4 beim hardwarebeschleunigten Shading wieder hinter den Athlon XP zurück. Er kann bei weitem nicht so gut von der Grafikkartenunterstützung profitieren wie der Athlon. Letzterer ist 2% schneller als der Pentium 4.

Science Mark

Der Science Mark ist ein von einem Mitarbeiter des Loomis Laboratory of Physics bei der University of Illinois entwickelter Prozessor-Benchmark, der eine ganze Reihe von wissenschaftlichen Berechnungen aus den Bereichen Physik und Chemie durchführt. Weitere Informationen zum Science Mark findet man hier. Der angegebene Wert bezieht sich auf die Performance eines 1,2GHz Athlon auf einem AMD760-Mainboard mit 256MB PC2100 CL2,5 DDR-RAM. Der Wert 150 bedeutet, dass das System 1,5x so schnell ist wie das beschriebene Referenzsystem.

Science Mark

256MB RAM, GeForce3 Ti500, Windows 2000
Science Mark
Score
Athlon XP 2100+
P4 2400 (512KB)
Athlon XP 2000+
Athlon XP 1900+
Athlon XP 1800+
Athlon XP 1700+
Athlon XP 1600+
P4 2000 (256KB)
P4 1800 (256KB)
P4 1600 (256KB)
152.9
147.8
147.5
142.0
136.1
130.9
125.3
119.7
108.7
97.3

Science Mark ist und bleibt eine Domäne des Athlon XP. Der Northwood hat hier verglichen mit dem Willamette aber schon deutlich bessere Karten. Vermutlich kommt der Benchmark mit dem kleinen L1-Cache des Pentium 4 nicht zurecht, weswegen viele Daten aus dem L2-Cache oder sogar dem Hauptspeicher nachgeladen werden müssen. Der Northwood hat hier mit dem doppelt so großen L2-Cache natürlich weniger Probleme als der Willamette.
Der Vorsprung des Athlon XP beträgt lediglich 3,5%.


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Impressum

 
[1] Pentium 4 2400 vs. Athlon XP 2100+
[2] Die Testkandidaten
[3] Die Preise
[4] Die Preise in der Zukunft
[5] Die Chipsätze
[6] Der Speicher
[7] Test-Setup
[8] Cinebench 2000, Science Mark
[9] MPEG-4 Encoding
[10] SYSmark2002
[11] CAD I
[12] CAD II
[13] POV-Ray 3.1g
[14] Sandra 2002, Cachemem
[15] Quake3, Unreal Tournament
[16] 3DMark2000
[17] Fazit


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