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SSD: Hintergründe und Lebensdauer
von Gottfried Hofmann25.05.2008

Solid State Disks sind einer der Hardware-Trends des Jahres 2008. Immer mehr Hersteller bringen Produkte auf den Markt, die Preise fallen und auch die Verfügbarkeit hat sich seit dem vergangenen Jahr deutlich verbessert.

Gegenüber Festplatten haben SSDs einige deutliche Vorteil. Am wichtigsten ist sicher ihre hohe Robustheit. Damit sind sie für den Einsatz in Notebooks prädestiniert. Sollte der tragbare Computer einmal herunterfallen, bedeutet das keinen Datenverlust mehr und auch viele andere Arten von Stößen und Schocks können einer SSD nichts anhaben.

Ein weiterer Vorteil für Notebook-Besitzer ist die variable Größe. Viele SSDs werden in Gehäusen von 1,8 bis 3,5 Zoll angeboten, denn die verwendeten Chips brauchen nicht viel Platz. Auch der häufig recht geringe Energieverbrauch sollte die Besitzer tragbarer Computer freuen.

Doch auch bei der Datenübertragung können SSDs punkten. So liegt die Zugriffszeit beim Lesen häufig im Bereich von unter 0,1 Millisekunden. Damit sind SSDs in diesem Bereich mehr als 100 mal schneller als vergleichbare Festplatten. Und auch beim sequentiellen Lesen und Schreiben sind manche SSDs den Festplatten inzwischen überlegen. Die 120 Megabyte pro Sekunde, welche z.B. von der MemoRight GT 32 GByte versprochen werden, schlägt nahezu alle Festplatten. Große Probleme bereitet vielen Solid State Disks das zufällige Schreiben über die gesamte Disk. Die Zugriffszeit bei diesem Vorgang ist meist mehr als 20 mal langsamer als bei sequentiellem Schreiben. Manche SSDs bleiben dennoch schneller als Festplatten:

IoMeter

IoMeter Zugriffszeit Schreiben 512 Byte
Crucial 2,5-Zoll SSD 32 GB
Zufällig
Sequentiell
79
2.7
MemoRight GT 32 GB
Zufällig
Sequentiell
1.87
0.09

Bei beiden SSDs braucht ein zufälliger Schreibzugriff mindestens 20 mal länger als ein sequentieller. Nur dass die Memoright SSD trotzdem schneller ist als eine Festplatte während die SSD von Crucial spürbar länger braucht.


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[1] SSD: Hintergründe und Lebensdauer
[2] Praxis: Was halten Flash-Speicherzellen aus?
[3] Fazit: Länger als ein Menschenleben

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