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AMD: Der Greif und der Puma
Strom sparen

Als Technologie wird beim Prozessor noch immer der K8 eingesetzt werden, der auch in den aktuellen Turions steckt. Dem Greifen wird aber mehr Level-2 Cache spendiert. Genaue Zahlen konnten diesbezüglich aber noch nicht in Erfahrung gebracht werden. Der Chipsatz hingegen setzt auf K10-Technik. So wird es eine "Split Power Plane" geben, sprich Northbridge und Prozessor werden mit einer unterschiedlichen Versorgungsspannung betrieben werden können. Beim Prozessor selbst geht dieses Prinzip noch weiter. Selbst die einzelnen Kerne werden mit unterschiedlichen Taktfrequenzen und Spannungen arbeiten können. Dabei soll es auch möglich sein, dass sich ein Kern komplett ausschaltet, wenn er nicht gebraucht wird.


Die Spannungsversorgungen im Puma (Anklicken zum Vergrößern!)


Die verschiedenen P-States des Griffin (Anklicken zum Vergrößern!)

Auch die Speicherbusse können in einen Idle-Zustand versetzt werden. Mit "Dynamic Link Width" und "Dynamic Link Frequency" will man zudem Hypertransport 3.0 das Sparen beibringen. Dabei wird zum einen die Zahl der genutzten Signalleitungen reduziert, wenn weniger Daten übertragen werden, oder die Frequenz wird angepasst. Dadurch kann Dauerbetrieb vermieden werden. Der Hypertransport-Bus kann auch dann komplett stillgelegt werden, wenn die Kerne noch am Rechnen sind.


Hypertransport 3.0 (Anklicken zum Vergrößern!)

Die Puma-Plattform kommt mit einem integrierten Grafikchip mit DirectX10-Unterstützung. Viele Nutzer setzen aber lieber auf eine externe Grafiklösung. Solche Karten bieten dann zwar eine höhere Leistung, kosten allerdings im mobilen Betrieb auch mehr Strom. Hier setzt AMD mit "PowerXpress" an.
Dabei kann sozusagen On-the-Fly zwischen dem integrierten Grafikchip und einer per PCIe 2.0 angebunden Zusatzkarte gewechselt werden. Ein Neustart ist nicht notwendig, die Ansteuerung des Displays wird auf der Stelle von der gewünschten Grafiklösung übernommen. Der Wechsel soll per Utility möglich sein oder automatisch geschehen, zum Beispiel wenn das Notebook im Akkubetrieb läuft. Damit hat AMD einen Kompromiss zwischen Grafikleistung und Mobilität gefunden, der den Notebooks neue Anwendungsbereiche eröffnet.


PowerXpress beim Wechsel auf Akku-Betrieb (Anklicken zum Vergrößern!)


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[1] AMD: Der Greif und der Puma
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